Wie KI bei Demenz hilft wo Menschen fehlen I 257
Shownotes
Shownotes für Podigee
1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz. Marvin Berthold, Co-Founder von Luma Life aus Hamburg, hat dafür einen sprachbasierten KI-Avatar entwickelt, der proaktiv anruft, erinnert, Gespräche führt und kognitive Übungen anbietet. Angehörige behalten über eine eigene App den Überblick und werden bei Abweichungen automatisch benachrichtigt.
In dieser Episode
Wie Luma Life partizipativ mit über 100 Familien entwickelt wurde
Warum der Avatar anruft und nicht wartet, bis jemand ihn öffnet
Welchen konkreten Nutzen Luma für Betroffene, Angehörige, Pflegekräfte, Ärzte und Kassen hat
Studien zum Pflegeheim-Eintritt und zur Belastung pflegender Angehöriger
Der Weg zur DiPA-Zulassung und zur ersten Finanzierungsrunde
Warum Luma ein Blueprint für viele Indikationen über Demenz hinaus sein könnte
Gast Marvin Berthold, Co-Founder und Geschäftsführer, Luma Life GmbH, Hamburg Website: lumalife.de LinkedIn: linkedin.com/in/marvin-berthold-5a7a3028a
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und Luma unterstützt dann Menschen mit Demenz proaktiv beim Halt ihrer Alltagstruktur und damit verbunden in Selbstständigkeit.
00:00:14: Hallo, herzlich willkommen bei Docs Digital!
00:00:16: Mein Name ist Alexandre und ich freu mich dass du hier zu schaust oder zu hörst.
00:00:22: Eins Komma Acht Millionen Menschen in Deutschland leben momentan mit einer Demenz und die Tendenz ist eher steigend rund.
00:00:30: manche von ihnen verbringen einen großen Teil ihres Tages allein ohne Orientierung und ohne Erinnerung.
00:00:38: Ohne, dass jemand immer dabei ist und fragt hast du heute schon was gegessen?
00:00:43: Und was wenn eine Stimme das ändern könnte?
00:00:47: Ja!
00:00:48: Und mein heutiger Gast hat genau dafür einen Unternehmen gegründet.
00:00:52: ich habe ihn schon persönlich kennenlernen dürfen.
00:00:55: Ich war nämlich Jury McGinn als er seinen Award bei der Technikerkrankkasse in diesem Frühjahr- genau an diesen Moment erinnern, wo du auf diese Bühne gekommen bist und Luma vorgestellt hast.
00:01:12: Und ich hatte in der Vorbereitung gedacht, wenn ich das in der Praxis hätte... Ich würde das auf alle Fälle weiter empfohlen.
00:01:19: Empfehle!
00:01:20: Herzlich willkommen, Eva Marvin.
00:01:22: Schön, dass du da bist.
00:01:23: Ja, schönen guten Tag.
00:01:24: Danke für die Einladung, Alexandre.
00:01:26: Lieber Marvin, ich hab's ja schon so ein bisschen angedeutet.
00:01:29: Was macht Luma?
00:01:30: Vielleicht mal in einem kurzen Pitch für alle die hier zuhören, wer seid irgendwas macht ihr?
00:01:36: Genau also Luma heißt unser Avatar ist ein sprachvollizierter KI-Begleiter für den Alltag und er wird eben als Avatar auf smarten Endgeräten genutzt kann vollkommen personalisiert werden und steht im Endeffekt sieben zur Verfügung.
00:01:53: In Kern verknüpft Luma generative KI-Technologie mit Evidenzen aus der Demenz Pflegewissenschaft.
00:01:59: Und Luma unterstützt dann Menschen mit Demenz proaktiv beim Halt ihrer Alltagstruktur und damit verbunden in Selbstständigkeit, kann dabei auch auf dem Telefon der Betroffenen anrufen um beispielsweise an Termine trinken Medikamenteneinnahme zu erinnern und bietet auch personalisierte Gespräche und kognitive Aktivierung die ganz wichtig persönliche Interessen anknüpfen und so eben auch Funktionaler sind.
00:02:27: dann für die Betroffenen.
00:02:28: Wenn wir zum Beispiel über Gehirnsspiele sprechen, dann funktioniert es einfach besser wenn es an persönlichen Interessen angeknüpft ist und nicht einfach allgemein irgendwelche Spiele sind.
00:02:38: Und die pflegenden Angehörigen haben darüber hinaus einen eigenen Zugang zu ab und können so Informationen ergänzen und auch einen Blick in den Alter gehalten und werden dann bei Abweichungen oder im Notfall automatisch benachrichtigt.
00:02:50: Das war jetzt doch ein bisschen länger als nur ganz kurz, aber ich hoffe das konnte eine gute Einordnung einmal geben.
00:02:55: Ja spannend, genau ja bietet nicht nur sozusagen den Zugang für die Patientinnen und Patienten sondern auch natürlich für die Angehörigen.
00:03:06: Und wir hatten uns auf der Demäher noch mal kurz gesehen.
00:03:09: ihr habt es zunehmend personalisiert Ihr habt diesen Avatar weiterentwickelt und du hattest im Vorgespräch schon gesagt dass mit über hundert Familien diesen Avatar weiter trainiert oder ja optimiert habt.
00:03:23: Was waren denn so die, ich würde sagen drei wichtigsten Dinge an die ihr noch nicht gedacht hattet wo ihr sagt das muss auf alle Fälle damit rein und dass ist jetzt ganz besonders relevant?
00:03:34: Genau ich würde erst mal sagen wir waren von Anfangern sehr gut vorbereitet worauf wir den Fokus legen müssen weil Bevor wir irgendwas angefasst haben, haben wir erstmal ganz viele Interviews geführt.
00:03:45: Wir haben Interviews mit Ärzten geführt, mit Pflegepersonalmitbetroffenen und Anhörigen
00:03:50: usw.,
00:03:51: um erst mal zu verstehen was genau das Problem ist und ob unsere theoretische Lösung auch nur theoretischen.
00:04:00: Artur akzeptiert werden würde.
00:04:01: Er hat sehr positives Feedback drauf bekommen.
00:04:04: dann haben wir einen Prototypen entwickelt wo er erstmal so ein sprachbasierter Bedienung gab zwischen Luma, da gab es noch gar keinen richtigen Avatar und eben den Betroffenen.
00:04:15: Und dann haben wir mit einer Gruppe von Betroffene und Angehörigen angefangen, den MVP zu entwickeln.
00:04:21: Das waren damals noch ungefähr also zehn Diaden, also zehn Betroffe und zehn Angehörege, immer einen Betroffer und ein Angehöhrein.
00:04:32: Und das ist immer weiter gewachsen und immer mehr sind dazugekommen gesagt.
00:04:35: Wir haben Bock drauf.
00:04:37: Um dann den Funktionsumfang für den MVP zu entwickeln, haben wir wieder eine Umfrage erstellt zwischen all diesen Experten und Betroffenen und Angehörigen.
00:04:46: Und von insgesamt knapp hundert Funktionanfragen haben wir das runtergebrochen auf zehn und haben erstmal die zehn wichtigsten Funktionen definiert und die entwickelt.
00:04:56: Also so
00:04:57: nach dem Motto wo ist mein Hausschlüssel?
00:04:58: Wann muss ich dir Blätter einnehmen oder
00:05:01: so?
00:05:02: Ja genau!
00:05:03: Das fällt sogar alles unter eine Funktion also diese... Funktion oder mich an Stricken erinnern, an Essen erinneren und so weiter.
00:05:12: Das ein oder Gehirnspiele ist eine andere Funktion beispielsweise oder der Angehörigen Zugang war auch eine weitere Funktion wo wir eben geschaut haben was sind die wichtigsten Punkte?
00:05:20: Was wollen die betroffenen?
00:05:22: Angehöhungen?
00:05:22: also wir verfolgen strikt so einen participativen Entwicklungsansatz und halten uns da sehr defensiv weit zurück um immer nur das zu entwickeln was unser Zielgruppe haben möchte.
00:05:33: Wir können sehr confident sagen, dass die Funktionen, die wir fürs MDP entwickelt haben, sehr zielgerichtet für unsere Usergruppe sind.
00:05:42: Trotzdem um noch auf dein Punkt zurückzukommen, was haben wir jetzt aus dieser Testphase mitgenommen?
00:05:48: Gab es dann eben Punkte, die man vorher gar nicht richtig ermitteln kann weil das erst in der richtigen Nutzung auftritt?
00:05:56: zum Beispiel die Reaktionszeiten von unserem Arbeiter.
00:06:02: Was ist akzeptabel?
00:06:04: Wann dauert es zu lang, weil wenn man ja selber mit dem Arbeiter spricht dann wird auch schon manchmal das Feedback bekommen.
00:06:09: Dann sagen manche Ja die Reaktionzeit ist ein bisschen langsam aber wenn alle unsere Betroffene den Erd testen finden das vollkommen in Ordnung.
00:06:16: Manche sogar gut, wenn der Arbeiter ein bisschen Zeit braucht zum Antworten Weil die eben nicht so schnell sind wie wir im Kopf und gerne innerhalb von einer halben Sekunde direkt die Antwort haben möchten sondern auch die Zeit brauchen um sich zu orientieren Und deswegen konnten wir dann andere Funktionen weiter priorisieren, als jetzt die Reaktionszeit des Arbeiters zu machen.
00:06:39: Ja klar also man merkt das ja schon auch bei einigen KI-Sprachmodellen dass der Melodie der Stimme aber auch die Geschwindigkeit wo man eine Pause anlegt oder auch nicht das ziemlich relevant ist und das natürlich wäre ja auch total spannend kognitiven Leistungsniveau der Patientinnen und Patienten anzupassen.
00:07:05: Natürlich braucht der Angehörige das Briefing eventuell ganz kurz und knapp ein paar Stichworten, eventuell die Mutter oder der Vater, der betroffen ist in einer ganz anderen Ausgabe Geschwindigkeit so dass derjenige sich natürlich auch mit diesem Arbeiter identifizieren kann.
00:07:28: Genau richtig, also zurzeit sind wir an den punkten noch nicht dass das jetzt automatisch identifiziert wird aber noch kommen.
00:07:36: Die manuell quasi einstellen indem man dem Arbeiter sagt hey bitte sprechen bisschen langsamer oder bischen?
00:07:42: Das ist ja schon mal was.
00:07:43: also das ist schon finde ich ja okay.
00:07:45: also das is einen punkt was es noch eine sache die ihr noch nicht vorab sehen konntet die euch überrascht hat.
00:07:54: Lass mich kurz nachdenken.
00:07:57: Im Endeffekt ist mein Co-Founder, Marcel.
00:07:59: Wir sind ja eigentlich zwei, hauptsächlich Technologie dahinter zuständig und es quasi den ganzen Tag mit dem Entwicklerteam daran diese ganze Funktion zu entwickeln und das Feedback entgegenzunehmen usw.
00:08:13: Es sind wirklich teilweise Kleinigkeiten.
00:08:15: wie gesagt die Grundfunktion haben wir fertiggestellt aber dann sind das so Sachen wie okay.
00:08:20: Man kann jetzt vor einem Termin irgendwie eine Viertelstunde, eine halbe Stunde und forty-fünf Minuten vorher erinnern.
00:08:24: Und dann sagt jemand, ich möchte aber auch mal fünf Minuten vorherinnert werden oder so wirklich kleine Punkte wo wir dann auch selber im Team entscheiden müssen.
00:08:32: ist das relevant genug um dafür jetzt eine Anpassung zu machen sodass es nur ein individuelles Feedback was jetzt nicht so entscheidend ist.
00:08:38: Aber ein größerer Punkt war beispielsweise auch die Funktionalität im mobilen Netz.
00:08:43: In manchen mobilen Netzen hat es da nicht funktioniert aber in unseren Tests hat's halt immer funktioniert.
00:08:49: Es ist super schwer, sehr eigenständig herauszufinden.
00:08:52: Dafür muss man dann eben diese Testphasen nutzen weil dann manche sagen ja mit meinem mobil jetzt funktioniert aber nicht und das ist natürlich eine Katastrophe bei der es überall funktionieren soll.
00:09:00: Man soll den Avatar immer dabei haben dass genau einer unserer Stärken die wir nutzen bei dem Avatar das da im Smartphone dabei ist und nicht in irgendeiner Docking Station zu Hause und da dann gebunden ist.
00:09:13: Ja okay, also auch für unterwegs.
00:09:15: Also ich war gestern im Süden von Hamburg spazieren da war in einem ganzen Dorf das war jetzt nicht weit außerhalb gar kein Netz.
00:09:21: Es war wirklich unglaublich aber einer gut es ist ein ganz anderes Thema.
00:09:26: Okay, also es ist nicht nur für Zuhause gedacht sondern auch für Unterwegs dass die Patientinnen und Patienten ihr Handy und sozusagen Luma mitnehmen und diesen Avatar.
00:09:36: Aber jetzt mal Ich kenne auch so einige Betroffen.
00:09:39: Was ist denn wenn Derjenige vergisst, dass er überhaupt Lume hat oder überhaupt vergisst auf diese Anwendung zu gucken.
00:09:47: Das ist eine super Frage und das ist bei den meisten der Fall.
00:09:51: aber wir bedienen uns ja ganz klar der Gewohnheit ans Telefon ranzugehen wenn das Telefon klingelt bei den Betroffenen und das bleibt noch ein bisschen späterer Alter auch erhalten so wenn mein Telefon knicke.
00:10:05: das nutzen ja auch viele Angehörige heutzutage noch um eben an bestimmte Dinge zu erinnern.
00:10:10: kurz eingeschoben.
00:10:13: Es ist auch völlig offensichtlich, dass es eine gewisse Ziergruppe gibt wo unsere Lösung nicht anwendbar ist.
00:10:18: Also später mit Radien wenn man kein Smartphone besitzt und ich bedienen kann usw.
00:10:22: Klar
00:10:23: klar.
00:10:25: Wenn das noch der Fall ist, wenn man ein Smartphone Besitz und es für Telefonie benutzen kann dann funktioniert Luma auch weil Luma genau wie die Angehörigen auf den Telefon anruft und sagt hey zum Beispiel Genau, lass uns zusammen dein Tag planen.
00:10:39: Ja das steht heute auf dem Zettel.
00:10:40: hast du vielleicht noch Lust auf den Spaziergang?
00:10:42: also auch aktiv Vorschläge macht um auch am sozialen Leben teilzunehmen?
00:10:45: und der Ziel ist nämlich nicht dass die Betroffenen nur noch mit Luma reden und nichts mehr machen und keine Freunde mehr haben und nie wieder rausgehen sondern Luma soll genau das eigentlich proaktiv unterstützen wieder Teil zu haben an sozialem Leben.
00:11:01: Okay hat Luma ein Gesicht?
00:11:04: Nur hat ein Gesicht, zwei Gesichter.
00:11:07: Es gibt einfach einen männlichen und einmal weiblichen Arbeiter.
00:11:13: Genau das führt mich zu der nächsten Frage wie da Teilen nebenan leben.
00:11:17: ich habe vor kurzem beim Autofahren hatte ich eine Reportage über Japan.
00:11:23: Ich meine ich weiß nicht ob du das schon von gehört hast es gibt dort kuschel Roboter die heißen paro Und die werden sogar von der japanischen Pflegeversicherung teil finanziert.
00:11:34: Dann haben sie dann ein Bericht darüber gemacht, weil diese Menschen dort alle da so einsam sind.
00:11:39: Es ging nicht nur um Demenz sondern auch um Einsamkeit.
00:11:43: aber dieser Puppe die man natürlich auch anfassen kann viel mit den spricht.
00:11:49: Und natürlich bist du mir sofort in den Kopf gekommen und gedacht, Mensch ist doch eine tolle Erweiterung eures Geschäftsmodells!
00:11:55: Habt ihr das schon mal darüber nachgedacht oder darüber gehört?
00:11:58: Weil momentan hört sich es ja so an als ob Ihr eher für die Aktivierung unter Motivation da seid ohne aber wirklich in ein persönliches Gespräch mit dem Betroffenen oder der betroffenen Demenzperson zu treten.
00:12:16: Spannende Frage, also wir hatten ja auch hier in Deutschland schon mal diese Robbe.
00:12:20: Ich weiß gar nicht mehr wie die heißt.
00:12:22: Das war eigentlich ein ähnliches Konzept.
00:12:24: Die konnte dann auch so'n bisschen...die konnte ich nicht richtig sprechen aber die konnte da etwas angefasst oder sie so'en bisschen vibriert und so und hat einfach einen Zeichen gegeben.
00:12:32: naja hier ist irgendwie was und das reagiert auf die Umgebung Und da gab's auch positive Effekte zu verzeichnen und ich glaube, das hat auch noch mal sicherlich einen zusätzlichen Benefit.
00:12:48: Wir versuchen jetzt gerade am Anfang einfach ein bisschen unabhängiger zu machen weil wir sehen es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten.
00:12:55: ja man kann auch in Zukunft Beispiel Smart Glasses hat man sicherlich nochmal weit aus mehr Möglichkeiten auch die zum Beispiel die Medikamenteinnahme vernünftig zu validieren dass sie auch stattgefunden hat und viele andere Themen oder vielleicht auch Robotik in Zukunft.
00:13:12: und wir wollen mit uns, mit unserer Technologie die Möglichkeit haben eben auch überall zugänglich zu sein.
00:13:19: Ob es am Ende ein Roboter ist oder eine Smart Gleis oder sogar so einen Kuscheltier weil ja auch die individuellen Bedürfnisse so unterschiedlich sind.
00:13:29: Deswegen ist unser Funktionsumfang umfangreich.
00:13:34: Auch die persönlichen Gespräche gibt es und wir haben jetzt schon Nutzer, die jeden Tag mit Luma persönliche Gespräche führen.
00:13:40: Ja
00:13:40: interessant!
00:13:41: Und wir haben auch schon Feedback bekommen von Nutzern, die haben gesagt ich hatte irgendwie am Morgen schlechte Laune mir ging's nicht gut hat Luma angerufen, ich hatte ein Gespräch mit Lua weil Luma die Person kennt und weiß welche Erinnerungen irgendwie ein positives Gefühl erwecken.
00:13:55: kann Luma auch dafür sorgen an morgen wieder die Stimmung umzukehren von einer negativen eine positive Stimmung?
00:14:00: Weil eben wenn der eine Super gerne über das eine HSV-Spiel vor neunzehn und sechsundneinzig spricht.
00:14:09: Und kann das nutzen in solchen Gesprächen?
00:14:12: Oder er war so ein Alt-Achtensechziger, der über seine Hippiezeit spricht und Luma weiß das alles aber der Angehörige vielleicht nicht.
00:14:22: Ja hochspannend, aber auch natürlich wieder aus Studien sich natürlich total spannend was das mit diesen Menschen macht Wie das sozusagen ihre Stimmung insgesamt verändert, auch bei demenseerkrankten Patienten.
00:14:38: Und untersucht ihr da schon?
00:14:39: Evaluiert ihr das schon systematisch?
00:14:42: Ja also wir haben eine erste kleine Studie gestartet in der Schweiz.
00:14:47: Also mein Kopfhonderarzt ist ja an der Schweiz
00:14:49: und
00:14:50: das Unternehmen sitzt auch in Hamburg, also in Deutschland.
00:14:53: aber wir versuchen parallel sowohl den Schweizer Markt als auch den deutschen Markt anzugehen.
00:14:59: Und in der Schweiz gibt es eine Förderung, die heißt InnoSwiss und von da wurden wir dann gefördert.
00:15:06: Da geht das jetzt hauptsächlich um die Kommunikation von Luma, dass sie eben Demenz spezifisch ausgerichtet ist, beispielsweise ihrer Network mit Ballitation
00:15:15: usw.,
00:15:16: dass diese ganzen Techniken aus dem Demenzpflege auch von Lua angewendet werden.
00:15:22: Wir machen jetzt auch die erste kleinere Case Study mit einer Universität begleitet Wie gesagt in der Schweiz, aber wir bereiten uns auch auf größere Wirksamkeitsstudien jetzt schon vor.
00:15:34: Weil ein kleiner Plan von uns ja die DIPA-Zulassung ist, also es ist ein möglicher Weg und sowieso... Also digitale
00:15:41: Pflegeanwendung?
00:15:43: Genau, von den Kassen in Deutschland erstattet.
00:15:46: Und ich glaube es ist immer noch keine auf dem Markt oder?
00:15:49: Nein!
00:15:49: Immer noch nicht.
00:15:50: Gibt's noch eine Frage?
00:15:51: Dann tun die Leute meistens so... Als hätten wir DIGA gesagt, was tun sie?
00:15:55: als wenn sie das kennen würden.
00:15:57: Meistens ist es doch gar kein Begriff.
00:15:59: Die verknüpfen das immer direkt mit einer Diga.
00:16:01: aber es gibt schon große relevante Unterschiede im Vergleich zu DIGAS.
00:16:07: Aber wie du gesagt hast, es gibt noch keine einzige und das hat sicherlich seine Gründe und wir versuchen einen der ersten zu werden.
00:16:13: Unabhängig davon brauchen wir auch eine Wirksamkeit-Studie für die Krankenversicherung, mit denen Gespräche zu kommen.
00:16:20: Und allgemein ist das auch wichtig nach aussitzendrag, wie entwickeln wir was?
00:16:24: und das hat auch wirklich ein bisschen schafflichen Konsens.
00:16:28: Ja klar also wir brauchen Evidenz im Vergleich dem, wenn es erkrankt allein zu Hause mit oder ohne Luma?
00:16:37: Was sind die Unterschiede?
00:16:39: Messungen und was wird da gemessen?
00:16:42: Also vielleicht können wir das ja mal so kurz skizzieren.
00:16:46: Was ist sozusagen der beste Effekt, ich meine die jetzt mal Kassen interessieren könnte, Kassen auf der einen Seite dann Ärzte und dann wiederum auch die Pflegeperson.
00:16:57: und wir haben vier Zielgruppen oder ne fünf also den Patienten, den Angehörigen an die Krankenkasse, den Arzt und die Pflegekraft.
00:17:08: So für jeden möchte ich jetzt gerne ein Endpunkt genannt bekommen was der größte Nutzen für den jeweiligen ist.
00:17:15: fangen wir mal mit dem Patienten an.
00:17:16: das ist der wichtigste.
00:17:18: also bei den Patienten.
00:17:19: wir sagen ja auch immer unsere Main Mission ist es Menschen mit Demenz an längeres Leben in Selbstständigkeit zu vermitteln.
00:17:27: Wir haben schon mal Selbstständigkeit und die Angehörigung spürbar zu entlassen.
00:17:30: Das heißt, bei den Betroffenen getauptsächlich um die Selbständigkeit, dass sie wieder in Alltag selbstständiger bewältigen können und eine Reduktion von Einsamkeit.
00:17:37: Das sind eigentlich so die zwei Mainpunkte wenn wir auf wie wissenschaftliche Seite schon auch studieren.
00:17:43: Stopp!
00:17:43: Also Selbstständlichkeit bedeutet mehr Selbstständigkeiten ermöglichend durch Anleitung über Luma?
00:17:51: Genau.
00:17:51: Durch Anleitungen dadurch das Luma wieder Orientierung gibt, der nicht in den Tag strukturieren können, selber sich an Dingen erinnern die da wissen wo ich die Schlüssel abgelegt habe und so weiter.
00:18:03: Gut.
00:18:05: Angehörige?
00:18:06: Die Angehöhungen, da geht es hauptsächlich eben um Entlastung.
00:18:09: Es gibt eine Studie in der Zeit pflegende Angehöre ne' dreiundsechzig prozent höhere Sterblichkeit haben im Vergleich zu gleicheidrigen, die keine Pflegeverführung haben.
00:18:17: also die Angehörung werden selber krank sowohl psychisch als auch physisch Und da kann Entlastung eben Abril verschaffen.
00:18:25: Das heißt, es geht wirklich hauptsächlich sowohl um die wirklich zeitliche Entlastungen als auch um die psychologische Entlastungs- und pflegende Angehörige.
00:18:33: im Schnitt fünf eineinhalb Stunden Pflege pro Tag für die primäre informelle Pflegekraft alleine.
00:18:39: Einen Eins Komma Neun Stunden davon entfallen auf sogenannte Supervision Tasks also fast zwei Stunden.
00:18:45: Supervision Tats sind genau diese Tätigkeiten wie das Erinnern an Trinken Medikamenten gibt's der Person gut usw..
00:18:52: Ja, also genau das hätte ich jetzt noch gefragt.
00:18:53: bei Po abputzen kann Luma nicht.
00:18:57: Aber es geht natürlich viel um Ansprache und Nachfragen.
00:19:00: hast du schon das Fenster geöffnet?
00:19:03: Hast du keine Ahnung?
00:19:04: ne?
00:19:05: Hast Du schon was getrunken?
00:19:07: heute gerade in den letzten Tagen wo so heiß war ein total relevantes Thema.
00:19:12: da könnte man ja vielleicht auch noch den Wetterdienst mit integrieren in so eine Luma App.
00:19:17: Fällt mir grad mal so spontan ein nachdem die letzten Tage so heiß waren?
00:19:22: Nee, aber das finde ich ja okay.
00:19:25: Also Ziel der Angehörigen ist in Lastung von psychischer, also mentaler Belastungen und auch Super-Visionsbegleitung um ihre eigene Gesundheit zu schützen.
00:19:42: Was haben die Krankenkassen davon?
00:19:44: Genau bei den Krankenkasten.
00:19:48: Es gibt auch wieder eine Studie beispielsweise, die ist schon ein bisschen länger her.
00:19:51: Das waren vierhundert Haushalte, das waren Ehepaare, die begleitet wurden über knapp zwölf Monate und da gab es ganz einfache Interventionen nur auf Seiten der Pflegeangehörigen.
00:20:02: Die Betroffenen, die haben nichts davon gehabt theoretisch, sondern die Pflege-Angehörigen wurden einfach unterstützt durch beispielsweise zu Gruppengespräche, Begleitung, Vierundzwanzig Sieben Telefonen, Hotline ... auf die Situation vorzubereiten und in gewissen Situationen zu unterstützen.
00:20:21: Das war so der Kernaspekt dieser Studie, das hat dazu geführt dass der Pflegeheim eintritt um ca.
00:20:27: achtzehn Monate hinaus gezögert werden konnte.
00:20:30: Weil die Angehörigen unterstützt wurden?
00:20:31: Weil
00:20:31: sie einfach unterstützt worden, weniger belastet waren, weniger erkrankt sind selber und dadurch eben länger ihre Partner unterstützen konnten in der Häustigkeit.
00:20:42: Und später die Entscheidungen getroffen haben.
00:20:43: okay ist jetzt Zeit für einen Pflegeheime Und ich glaube, wir steuern gerade auf eine unglaubliche Krise zu.
00:20:51: Ekelkräftemangel, zwei Tausend Vierund Dreißig, ca.
00:20:52: Fünfhunderttausend Pflegekräfte, die uns fehlen und die Häuslichkeit ist einfach unglaublich essentiell.
00:21:01: Wenn wir dafür sorgen können, dass durch bestimmte Technologien zum Beispiel der Pflegeheimeintritt hinausgezogert werden kann dann sorgt das auch für unglaubliches Einsparpotenzial bei den Kassen, weil was die teuerste Phase ist natürlich die Heimphase?
00:21:16: Ja, das zahlt ja die Pflegeversicherung jetzt nicht.
00:21:18: Die Krankenkasse?
00:21:20: Genau!
00:21:20: Die gehören natürlich zusammen und dann hauptsächlich um die Pflegekasse.
00:21:24: Das stimmt wenn wir jetzt rein für die Krankenkassen sprechen.
00:21:28: Dann kann man natürlich auch das ganze Thema Komorbiditäten mit reinziehen.
00:21:31: Du hast es immer angesprochen.
00:21:34: Die Hedrigung ist alleine nur ein Problem.
00:21:35: Da sorgt auch schon ganz viele andere Begleitkrankheiten.
00:21:40: Ja, wäre mal interessant gewesen wie viele ältere Leute in den letzten drei Tagen in die Klinik eingeliefert worden sind aufgrund von Dehydrierung weil sie zu wenig getrunken hatten.
00:21:51: Was das in Endfunkstriche auch wiederum für Kosten verursacht?
00:21:54: Das ist der eine Punkt und ein den ich da glaube ich noch gerne ergänzen würde.
00:21:57: was mir halt in der Praxis auch immer wieder auffällt ist natürlich die Krankheitstage um Krankengeldzahlungen an Angehörige die ihre wiederum ihre ihre, ihrer Angehörigen pflegen.
00:22:14: Ja weil das sind die, die eigentlich noch im Arbeitsleben stehen und wenn sie hoch belastet sind lassen die sich auch krank schreiben und dann fehlt uns da auch wieder was im System.
00:22:25: also das finde ich auch noch.
00:22:26: Also eigentlich kann man den Demenz erkranken und den Angehäurigen eigentlich nur als ein System denken und gar nicht voneinander getrennt finde ich.
00:22:34: Hundert Prozent und genauso tun wir das so.
00:22:36: einen Punkt, den du mir aufmachst.
00:22:38: Weil wir haben auch schon das Feedback bekommen dass das vielleicht auch für größere Unternehmen eben genau aus dem Grund interessant sein könnte weil die wollen natürlich diese Krankheitstage auch reduzieren.
00:22:48: für sich als Unternehmen
00:22:51: Ja, absolut.
00:22:53: Also ich meine das sozusagen als in dem HR Portfolio anzubieten.
00:22:58: Sie haben Schwierig... Sie haben immer einen Angehörigen zu Hause den sie pflegen müssen.
00:23:03: Wir bieten ihnen zusätzliche Unterstützung und dann euer Produkt anzubieten wäre doch eine ja, ich würde sagen eine low-hanging Food für so ein Unternehmen dass er als Angebot zu haben oder als Service genauso wie es mittlerweile diese mentalen Services in vielen großen Konzernen auf alle Fälle gibt.
00:23:23: Und ich finde, das ist ein natürlich riesiges Themapflege von Angehörigen und das Management herum.
00:23:30: Ich habe gerade in der Praxis auch unfassbar viele Angehöre die wirklich ihren Job nicht mehr nachgehen können und wirklich überfordert sind um gar nicht wissen wo sie sich dran wenden sollen.
00:23:42: Die Männer nennen sich dann meistens an die Krankenkassen mit tausenden Fragen und wissen gar nicht, wo sie anfangen oder hopfern sollen.
00:23:47: Und je weiter ihr aufs Land rauskommt in Deutschland, desto schlimmer ist die Situation.
00:23:52: Na gut also es spricht vieles dafür da auf alle Fälle nachzurüsten und da tragt ihr einen Teil somit zu bei.
00:24:00: aber wir haben noch die Gruppe der Pflegevergessen.
00:24:03: Also was haben die davon?
00:24:04: Es gibt ja nun doch welche, die ein ambulanten Pflegedienst Zuhause haben.
00:24:09: habt ihr mir den auch schon mal gesprochen?
00:24:12: Ja genau, wir sind gerade in Gesprächen mit denen.
00:24:14: Wir haben auch ein spezialisiertes Angebot quasi für ambulante Pflegedienste wie Luma dort unterstützen kann.
00:24:23: um mal ein paar Punkte aufzumachen da geht es zum einen darum Terminatterenz zu verbessern.
00:24:31: Das heißt es ist ein Problem bei ambulanten Pflegediensten, dass wenn eigentlich gerade dieser zwanzig Minuten Hausbesuch ansteht das die Person vielleicht gar nicht da ist und nicht vorbereitet oder was auch immer und das sorgt dann irgendwie für Zeitverschwendung und Zeit.
00:24:46: Es ist wahrscheinlich eines der wertvollsten Güter bei ambulanten Pflegediensten weil wie gesagt so einen Hausbesuchs geht in der Regel Der muss gut vorbereitet, gut nachbereitet sein und diese zwanzig Minuten sollen gut genutzt werden.
00:24:58: Das heißt zum einen wollen wir dafür sorgen dass die Termine eben besser vorbereitet sind und auch regelmäßig wahrgenommen werden.
00:25:07: Auch einfacher Terminfindung das auch die Angehörigen direkt gescheit wissen.
00:25:12: dann geht es um Themen wie beispielsweise Biografiearbeit.
00:25:16: Das Luma hat ja gewisse Informationen und wenn die Betroffenen und Angehörigen damit einverstanden sind, dann können natürlich gewisse Information bereits an die ambulanten Pflegedienste weitergegeben werden.
00:25:25: Ohne dass sie dann jedes Mal diese Biografiearbeit neu aufbereiten müssen, wenn Sie einen neuen Patienten beispielsweise haben.
00:25:34: Dann geht es weiter mit... Dokumentation, das heißt wenn der Pflegebesuch stattgefunden hat und die einfach nach dem Pflegebesuch mit Luma sprechen können.
00:25:41: Und die Pflegodokumentation vielleicht noch im Auto auf den Weg zum nächsten Patienten durchführen können?
00:25:46: Es ist natürlich auch wieder ein Zeitgewinn als wenn sie sich da hinsetzen und ins Setter ausfüllen...
00:25:53: Dann sette ich ja wieder einen Projektmanagementool für Fliege!
00:25:56: Ja es sind gewisse Punkte, die für die ambulanten Pflegedienste ergänzt werden könnten.
00:26:00: wir sagen noch nicht dass das sein muss Aber das mit der Biografiearbeit ist keine großartige Ergänzung von unserem bisherigen Funktionsumfang.
00:26:18: Ja, also hochspannend.
00:26:21: aber was mir jetzt schon auffällt während wir sprechen wir fallen ja tausende Ideen und Gedanken ein wo in welche Richtung man das alles erweitern oder ergänzen kann.
00:26:28: und ich glaube die Kunst ist es wahrscheinlich dass ihr euch fokussiert und erst mal guckt, wo habt ihr den größten Hebel?
00:26:33: Also einerseits also, wo habt ihr den grössten Impact.
00:26:36: Wo gibt's die beste Evidenz?
00:26:38: und natürlich auch den größtem Markt, weil irgendwo von irgendwas müsst ihr euch natürlich auch finanzieren und erstmal die Leute davon begeistern, auch Luma zu nutzen.
00:26:47: Momentan ist es wahrscheinlich als Selbstzahlaprodukt noch erhältlich.
00:26:51: Ihr macht jetzt bald ein Launch oder das wird bald veröffentlicht.
00:26:54: wann denn?
00:26:56: Also ich weiß nicht, wann diese Folge online kommt.
00:26:58: Aber tatsächlich in zwei Tagen, also am ersten Sieben wollen wir Luba-Lives offiziell aussteigen.
00:27:02: Wahrscheinlich im
00:27:03: Vlog
00:27:04: ist es soweit.
00:27:06: Okay okay ja super und das ist dann wahrscheinlich erstmal auf Selbstzweilerbasis?
00:27:11: Und dann aber zielen natürlich einen Direktiv-Tortrag zu bekommen.
00:27:18: Es ist ein Abo-Modell also so genanntes Free-Tier.
00:27:21: Das heißt wird immer auch ein Free Tier geben.
00:27:23: man kann Luma kostenlos nutzen.
00:27:26: Zumindest ist das der Plan.
00:27:28: Und je nachdem viele Gesprächen, wie man einen Tag mit Luma hat oder wie viel Erinnerung man braucht kann es sein dass man dann eben in ein höherer Tier gehen muss weil wir haben unser Leiter auch, man unterschätzt das manchmal echt hoch und war auch diese ganze Karrierenverstruktur dahinter angeht.
00:27:46: Das ist ja nicht nur einfach ich spreche auf was rein, ich krieg etwas zurück.
00:27:50: zwischen dem Es wird was gesagt und Luma antwortet ... sind ganz, ganz viele Prozesse involviert.
00:27:56: Damit da zum Beispiel auf Evidenzen aus der Demenzpflegewissenschaft beruht und so weiter... Und das sind natürlich bei uns auch gewisse Kosten, die wir anstehen.
00:28:05: Wir wollen am Ende auch ein Geschäftsmodell daraus machen,... ... weil sonst ist es nicht nachhaltig.
00:28:12: Ja also finde ich gut einige Einstreetsbarriere durch Friedenutzung... ...und dann finde ich das auch völlig legitim, das zu erhöhen!
00:28:21: Noch zwei Themen, die mir ... Ja?
00:28:25: Die sind vielleicht ... Ich weiß nicht, ob ihr das sozusagen an Hürden oder Kritik schon mal gehört habt.
00:28:30: Also ich hab ja durchaus viel Kontakt und erlebe viele Angehörige und habe das auch im privaten Umfeld schon erlebt.
00:28:38: Und wenn ich mich jetzt so als angehöriger überlege, Mensch hier, mein Vater, meine Mutter kriegt das nicht mehr hin, ich besorge ihr der jetzt so Luma AI, so eine KI-Avatar... Da kommt bei mir so ein Gefühl von schlechtes Gewissen auf.
00:28:53: So, oh nee jetzt speise ich mein Angehörigen ab mit so einer AI weil ich keine Zeit mehr habe.
00:29:00: Ist euch das Thema schon begegnet?
00:29:02: Und wie geht ihr damit um und sprecht ihr das proaktiv an?
00:29:07: Das ist uns sicherlich schon begegnet und ich glaube es gibt auch Menschen die da vielleicht obwohl sie technologisch dazu in der Lage wären trotzdem nicht geeignet sind, weil die halt sagen hey ich möchte auf keinen Fall mit irgendeiner künstlichen Stimme sprechen.
00:29:23: Ich glaube, man muss sich immer Alternativen anschauen.
00:29:25: In einer perfekten Welt wird es wahrscheinlich... ...eils haben wir gar nicht jedem okay?
00:29:29: Das klären wir mal aus!
00:29:31: Dann hätten die Pflegenden Angehörigen vielleicht kein Job und mehr als genug Zeit, sich um die Betroffenen zu kümmern werden dabei nicht selber krank und genießen diese Zeit und alles ist ganz toll.
00:29:41: Das wäre vielleicht die perfekte Welt.
00:29:42: wenn's müssen wir uns aber der Realität ins Auge schauen.
00:29:45: Und das ist eben so, dass die Pflegen angehörigen krank werden.
00:29:47: Die Betroffenen fühlen sich allein und sich den sich isoliert sind emotional gestresst... ...und da ist das einfach eine Lösung, die Abhilfe schaffen kann.
00:29:55: Ich glaube es ist wichtig, dass man Luma wenn man nicht unbedingt die Person dafür ist direkt darauf springt Schritt für Schritt einführt.
00:30:04: Nicht überfordert am Anfang!
00:30:06: Dafür haben wir auch in unserer App Wenn die Pflegenden Angehörigen sich die runterladen ein zehn Schritte planen mit so kleinen Videos damit sie wissen was kann ich tun?
00:30:15: Genau, angeleitet werden.
00:30:17: Super!
00:30:18: Das hatte ich euch schon gesagt gehabt, ne?
00:30:19: Also dass dieser Schiff und das ist ja eine Transformation noch im Kopf der Angehörigen.
00:30:28: Manchmal geht es sogar schneller als man denkt.
00:30:30: Ich erinnere mich noch daran, als wir unseren Prototyp verzestet haben bei der Alzheimer-Gesellschaft Hamburg hier um die Ecke.
00:30:36: Da waren wir in so einer Gruppenveranstaltung Und da ist dann so okay.
00:30:40: Ja Wir machen jetzt das Kennenlern Gespräch mit Luma Und da ist das am Anfang erst mal ganz komisch, weil die denken, die reden irgendwie mit dem Anrufbeantworter und es ist alles sehr Detaminist.
00:30:49: Ja?
00:30:49: Und algorithmisch basiert... ...und dann merkt man aber irgendwann einen ja auch unterbrechen und ich kann meine Frage anders formulieren, was wir trotzdem verstanden.
00:30:58: Irgendwann wemt man sich eben auf mit Luma und versteht okay, Luma stellt jetzt auch Fragen, die mich wirklich interessieren.
00:31:04: Die daran angeknüpft sind, was meine Hobbys sind und meine persönlichen Vorlieben.
00:31:09: Dadurch entsteht dann über die Zeit wirklich auch eine Wertschätzung der Technologie?
00:31:15: Ja, hochspannend.
00:31:16: Und ich finde es sicherlich eine Hürde die kaum jemand offensichtlich formuliert.
00:31:22: aber wenn ihr sie adressiert... Ich glaube das dies ist schon in den Köpfen der Menschen vielleicht in fünf Jahren nicht mehr wenn sich alle schon so komplett daran gewöhnt haben in hybriden Situationen zu leben.
00:31:35: Aber aktuell glaube ich dass es noch sicherlich ein wichtiger Art ist, das proaktiv anzusprechen.
00:31:44: Sie haben ein schlechtes Gewissen, dass sie jetzt ihren Angehörigen damit lassen.
00:31:48: Okay, das ist unsere Einstellung oder unserer Haltung dazu und ich glaube, es ist einfach zu lesen oder zu sehen, die haben sich darüber Gedanken gemacht.
00:31:58: Es kann schon entlastend sein.
00:32:03: Vielleicht noch etwas Ergänzungen.
00:32:06: Das auch wieder dem Argument so bisschen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
00:32:10: Die Betroffenen haben auch die meistens zumindest, die intrinsische Motivation selbstständig zu bleiben.
00:32:17: Die wollen nicht abhängig sein von ihren Angehörigen.
00:32:20: Das passiert aufgrund der Krankheit und es geht ja bei Luma darum ihnen wieder ein Tool mit an die Hand zu geben, wieder ein höheres Selbstwertgefühl zu entwickeln und mehr Selbstständigkeit im Alltag zu erfahren.
00:32:31: Und das ist ja auch etwas Positives was man auch irgendwie so benennen kann.
00:32:39: Noch zwei Fragen.
00:32:43: Eine jetzt ganz fiese, aber die muss sein.
00:32:48: Guckt ihr immer bei Geschäftsmodellen wie weit ist sozusagen... sind diese Graben?
00:32:54: Wie weit habe ich da Platz?
00:32:56: und was macht uns so besonders?
00:32:59: Nehmen wir mal an!
00:32:59: Wir haben jetzt schon so paar Tech Nerds Angehörige.
00:33:03: Die können doch ihren Angehören oder ihren Ehren nahm Ihren Vater oder Mutter selbst einen KI-Agenten erstellen, kann die ganze Lebensgeschichte reingeben.
00:33:15: Dann können Sie sogar sehen online live verfolgen in der gleichen Plattform wo derjenige gerade steht.
00:33:21: und was ist geht das?
00:33:23: Oder was ist der Unterschied?
00:33:25: Ja, der Burgrahmen genau ja!
00:33:29: Und diese Frage haben wir natürlich gerade in unserer ersten Finanzierungsrunde ganz oft gestellt bekommen.
00:33:35: Wenn wir jetzt ChatGPT nehmen, Gemini oder was auch immer hinter ChatGAPT legen bestimmte large language Models.
00:33:41: Aber wenn wir diese Technologien betrachten dann ist erstmal fehlt ganz klar dieser proaktive Ansatz.
00:33:47: Du hast eingangs ja schon direkt gesagt die mal vergessen doch dass das überhaupt gibt Wichtig erst einmal dafür zu sorgen dass dieser Arbeiter an Telefon Also wenn diese Funktionen gehen wird dann können wir es fast vergessen.
00:33:59: da brauchen gar nicht weiter.
00:34:01: Das kriegen wir auch.
00:34:04: dann brauchen wir aber auch die Evidenz aus der Demenzpflegewissenschaft.
00:34:06: Es ist wichtig, dass die Arterkommunikation ausgerichtet ist auf Menschen mit Demenz, auf die spezifischen Bedürfnisse.
00:34:14: Aber könnte man das nicht alles prompten?
00:34:16: Ganz zu theoretisch prompten, aber es funktioniert natürlich bei weitem nicht so gut wie wenn man da wirklich spezificere Regeln festlegt.
00:34:24: also wir haben ja extra eine Studie dafür aufgesetzt in der Schweiz um ganz viele Regeln zu definieren wie Luma in bestimmten Situationen reagiert.
00:34:32: Das heißt es kann ich nicht einfach sagen Hey, du bist jetzt Demenz-Expert.
00:34:35: Mach mal die Kommunikation so, dass es super ist für Menschen mit Demenz.
00:34:39: Das reicht nicht!
00:34:40: Es muss deutlich detaillierter festgehalten werden am Ende.
00:34:44: Das ist der zweite Punkt.
00:34:45: Dann haben wir noch den Punkt, dass die pflegenden Angehörigen schon eine zentrale Rolle spielen.
00:34:50: D.h.,
00:34:50: wie werden sie eigentlich mit eingebunden?
00:34:52: Und da haben wir in unserer App zwei verschiedene Zugänge.
00:34:54: Die Angehöhrigen können alles einsehen und kriegen Informationen Zum Beispiel die wettwollenden Änderungen zusätzlich mit einspeisen und so weiter, und sofort.
00:35:03: Und das fehlt ja auch wenn man einfach ChatGTT hier irgendwie einen Prompt gibt und sagt wir reden mal mit meiner Angehörigen dann reicht es nicht weil die Angehörung müssen unbedingt mit eingebunden werden in das ganze Konstrukt.
00:35:13: Und dann können wir noch über Datenschutzthemen sprechen usw.
00:35:15: Ja
00:35:17: okay also ich habe es verstanden und es macht absolut Sinn.
00:35:20: ne?
00:35:21: Das muss eine speziell trainierte KI sein und mit anderen Zugängen die kannst du dir einfach nicht nochmal großen Modell bauen und ich will nicht ausschließen, dass es irgendwelche Leute so gibt.
00:35:32: Aber ich glaube nicht, dass das gleiche Niveau erreichen wird als wenn das so hochpersonalisiert ist wie bei euch mit allen rechtlichen und Datenschutztämen die wir jetzt hier gar nicht angesprochen haben.
00:35:42: Ja finde ich aber eine wichtige Frage und ich kann mir vorstellen, dass da einer andere das gedacht hat.
00:35:48: So aus ärztlicher Perspektive.
00:35:50: Ich habe ja gedacht damals Mensch Und das würde ich jetzt ja gleich weiter empfehlen.
00:35:55: Die primäre Zielgruppe ist ja die Frage, wie kommen die Leute in Zukunft an euer Produkt ran?
00:36:01: Einerseits die Idee über Kassen.
00:36:03: Das kannst du mir proaktiv empfehle.
00:36:04: Dann sicherlich selbst über irgendwelche Google Stores, Apple Stores was auch immer dass man sich das herunterladen kann.
00:36:11: Was ist da so?
00:36:11: euer Modell oder aber auch und das ist ja das was mir in der Praxis begegnet Die in der gesamten Patienten-Journey, ihr seht schon sozusagen Einzugliedern angefangen von der erste.
00:36:25: Der kommt und sagt oh ich hab was vergessen wobei man muss sagen dass die Leute die in den Praxen und zu uns Wacherzen kommen das dauert also weil sie kommen nicht beim ersten Schüssel vergessen sondern da kommen meistens wenn es schon weiter fortgeschritten ist Und dann schon sozusagen sich anzudocken, an Systeme oder auch an digitale Technologien oder Anbieter.
00:36:47: Da gibt es ja schon viele auch andere auf den Markt die digitale Alzheimer Diagnostik anbieten.
00:36:55: Das wird jetzt hier keine Namen nennen aber da fallen mir welche ein.
00:36:59: Aber auch Therapie verfahren und zuletzt Ähm, als Add-on zur Pharmakologie und zur Medikation.
00:37:07: Also sprich finde ich auch seit ihr für Pharma ja durchaus auch ein interessanter Partner oder?
00:37:16: Ja, also da waren jetzt ein paar Fragen drin.
00:37:19: Ich fange einmal kurz damit an wie wir unsere Ziergruppe erreichen.
00:37:22: Ich glaube das war so bisschen die erste Frage oder genau Wir teilen das in vier Fasen ungefähr auf.
00:37:29: Es gibt eine sehr kurzfristige Phase.
00:37:32: eigentlich schon losgeht und das ist dann über Social Media, so ein bisschen PR.
00:37:37: Vielleicht auch eben solche Podcasts die man dann macht um aufmerksam auf uns zu machen oder auch über Google suchen, google seo.
00:37:44: ich habe ja zehn jahrelang nichts anderes als online Marketing gemacht.
00:37:47: also ich kenne mich in dem Bereich aus und damit starten wir rein.
00:37:52: Dann geht es eigentlich weiter über NGOs Also iZama Organisation.
00:37:58: Wir sind da auch sehr eng vernetzt mit vielen Redelen Organisation beispielsweise.
00:38:02: Und das ist ja meistens sogar eine Anlaufstation, zumindest manchmal vor den Ärzten, dass sie dann eben auch zu Altsamorganisationen gehen teilweise um Polaten zu lassen oder die Ärzte wenn Sie die ersten Gespräche gemacht haben sagen dann hey geh mal zu der und der Altsamerorganisation da bist du vielleicht gut auf.
00:38:20: Deswegen ist es für uns enorm richtig mit Altsdamerorganisation zusammen zu sein Und auch für die, mit denen wollen wir dann gemeinsam Workshops machen.
00:38:27: Wir haben auch schon so informaterialien aufbereitet.
00:38:31: Das heißt das ist sicherlich ein Kernweg für uns.
00:38:34: Dann ambulante Pflegedienste wird eine weitere Möglichkeit sein um unsere Zielgruppe zu erreichen nicht nur eben für die möglichen Funktionen zu liefern sondern natürlich auch für uns Zugang zur Zielgruppee zu schaffen.
00:38:46: und dort angesprochen Krankenkassen und Ärzte natürlich auch.
00:38:52: ich glaube Da können wir vielleicht gleich nochmal darüber sprechen.
00:38:56: Wir haben bei uns ja auch im Beirat zum Beispiel eine Neurologin und die findet das auch super, und sie findet es gut dass sie eben jetzt noch die Möglichkeit hat Luma vielleicht zu empfehlen wenn sie dann ein Gespräch geführt hat und gesagt er ist jetzt die Diagnose du hast jetzt die und die Möglichkeiten Und hier kann ich dir das vielleicht auch mit an die Hand geben was helfen könnte.
00:39:16: Aber Zumindest von unserem Feedback her sind die Ärzte manchmal dann vielleicht ein bisschen schwieriger als zum Beispiel die NGOs, die finden das super und unterstützen uns gerne.
00:39:26: Und bei Ärzten kann der Weg vielleicht ein wenig steiniger sein, weshalb wir versuchen so ein bisschen eine Bottom-up Strategie daraus zu machen.
00:39:32: Wir wollen den Druck erzeugen bei allen Akteuren im Gesundheitssystem indem wir zeigen hey die Ad wird genutzt und die Haushalte brauchen dass sie wollen das und dass die Haushalt ist sogar teilweise für Ärzter zu kommen und sagen hey ich nutze, du warst funktioniert super.
00:39:48: Das ist vielleicht so eine Strategie, die wir gerne wählen
00:39:50: wollen.
00:39:50: Ja, dem kann ich dir zustimmen.
00:39:53: also wie nennt man das so Omni Channel Ansatz?
00:39:55: Also ich glaube man muss verschiedene Kanäle gehen und alle Damen mit beteiligen.
00:40:00: und ich würde auch noch mal gerne da betonen.
00:40:01: Ich glaub Farmer ist da auch nicht ein uninteressanter Partner dabei weil der Druck oder den größten Schmerz wer hat den größen Schmerzen?
00:40:12: Noch nicht mal unbedingt die die die Mens haben sondern die Angehörigen So und die suchen noch Lösungen.
00:40:17: Und ich glaube, das ist der Kanal in der Kanal Nummer eins.
00:40:21: Und wenn es das sozusagen frei verfügbar ist, glaube ich, dass es da auch durch aus dem Selbstzahlermarkt jetzt schon dafür gibt.
00:40:27: definitiv.
00:40:28: also ich gucke mal so eine Glaskugel.
00:40:31: Aber wenn das natürlich in einer Kassenleistung ist, ist das natürlich für viele noch mehr noch interessanter.
00:40:38: Ich glaube, dass ist sozusagen bottom up in Richtung Richtung Erzuschaft geht und die Frage ist, inwieweit eigentlich sind da auch Ärzte dann wirklich mitbeteiligt?
00:40:50: Also wie weit müssen sie denn damit beteiligt sein.
00:40:53: Ich glaube schon das es wichtig ist darüber aufgeklärt zu sein und auch zu wissen dass wir den Erhalt in der Häuslichkeit was ja für jeden Patienten das Beste ist was passieren kann von jedem das Ziel sein muss.
00:41:07: und auch wenn wir Medikamente geben ist das Medikament nur ein Baustein von einer ganzen Alzheimertherapie und Behandlung.
00:41:16: Es besteht aus ganz vielen verschiedenen Säulen, noch nicht therapeutischen Säule.
00:41:20: Und wenn wir das wollen genauso wie bei der digitalen Gesundheitsanwendung müssen wir digitale Technologien als Ärzte lernen mitzudenken um zu handeln und mitzuverordnen.
00:41:30: in Anführungsstrichen.
00:41:33: Insofern finde ich euren Ansatz absolut richtig und ich bin mir sicher dass ihr in drei, vier, fünf, sechs Monaten schon viel deutlicher wisst.
00:41:42: Was ist denn der Kanal?
00:41:43: Wo es wirklich richtig Fahrt aufnimmt und wo irgendwie es noch ein bisschen schwieriger ist.
00:41:49: Aber das ist ein gesamtgesellschaftliches Ding und das kann ich nur von einer Seite beleuchtet werden.
00:41:56: Zumal ich finde... Ich meine, das ist auch nicht euer Geschäftsmodell aktuell, dass man das ja auch über die Demenz hinaus denken kann weil Pflege zu Hause zu machen und Häustlichkeit zu erhalten ist für alle möglichen Erkrankungen extrem wichtig.
00:42:14: Und da geht es nicht nur immer um Vergesslichkeit oder nicht der Innern, sondern man kann das ich würde sagen auch bei chronisch erkrankten Menschen durchaus anwenden die jetzt nicht diese Erkankung haben.
00:42:26: Oder was denkst du?
00:42:28: Genau richtig!
00:42:29: Also das hat man auch gesagt hey Fokus ist super wichtig ja und ihr Fokus auch extrem wichtig überhaupt, egal was man macht.
00:42:38: Und auch wenn man vielleicht eine Omni-Challenge Strategie wählt um am Anfang so ein bisschen den Kanal herauszufinden irgendwann muss ein klarerer Fokus auch her und so sehe ich das auch bei der Zielgruppe.
00:42:51: es hat ja auch einen Grund warum wir mit dem Menschen gestartet sind.
00:42:54: Das ist persönlich außer persönlicher Erfahrung heraus.
00:42:58: Wenn wir in diesem Bereich gegangen, vielleicht wenn meine Familie etwas anderes passiert wäre dann hätten was ganz anderes gemacht.
00:43:04: Das heißt aber nicht, dass wir das komplett ausschließen für die Zukunft, weil wie du schon gesagt hast viele der Kernfunktionen sind auch notwendig bei Pflege im Allgemeinen.
00:43:16: Deswegen ist es sicherlich eine wirklich...
00:43:18: Ja also ein Blueprint für viele Themen.
00:43:24: Gibt es etwas ein Thema oder einen Gedanken, den du hier gerne noch den Zuhören oder zuhören gerne mitteilen möchtest?
00:43:29: Oder ein Appell oder einen Wunsch den wir hier noch nicht angesprochen haben.
00:43:35: Das ist natürlich eine sehr breite Frage!
00:43:37: Ja, aber das was die am ehesten oder als erstes einfällt, ist meistens immer das Beste.
00:43:46: Also es ist jetzt etwas dementsspezifisch weil wir natürlich auch darüber reden und ich mich viel in diesem Bereich gerade beschäftige Aber... Ich sehe es aus meiner eigenen Erfahrung heraus, meine eigene Familie Ich glaube, die pflegenden Angehörigen ist ein bisschen ein Appell an den pflegenen Angehöhrigen.
00:44:04: Dass sie in dieser ganzen stressigen und wirklich schwierigen Phase auch auf sich selber schauen weil die meisten unterschätzen glaub ich was das für eine Verantwortung ist und was dass eben auch langfristig für Folgen auf ihre eigene Gesundheit haben.
00:44:20: Das sind wir einfach gesagt weil es gibt natürlich viele Dinge die getan werden müssen.
00:44:24: Aber so ein bisschen Achtsamkeit schadet, glaube ich nicht.
00:44:29: Und das würde ich mir bei vielen Angehörigen wünschen.
00:44:32: Ich habe es mit meiner Mutter gewünscht und bei der Mutter ist das nicht so einfach.
00:44:36: Die würde natürlich auch nicht so unbedingt auf mich hören wenn ich ihr das sage.
00:44:39: aber da ist vielleicht einmal so einen allgemeinen Appell an alle Pfleger angeschaut.
00:44:43: Super!
00:44:44: Und jetzt eine mögliche Geschäftspanner-Investoren-Geldgeber.
00:44:48: Hast du auch noch einen Appell?
00:44:49: Ein
00:44:50: Wunsch?!
00:44:52: Ich habe natürlich den Wunsch, dass sie bei uns investiert.
00:44:56: Ah ok ja super!
00:44:58: Also wir wollen ja alles was wir hier machen.
00:45:01: jetzt gerade finanzieren wir das.
00:45:04: bis zur erste Finanzierungsrunde haben wir das komplett aus eigener Tattoo finanziert.
00:45:08: Wir zahlen uns kein einziges Gehalt aus.
00:45:09: seit anderthalb Jahren machen wir es aus eigenem vollen Überzeugung heraus und arbeiten Vollzeit an dieser Mission.
00:45:17: Aber wir wollen daraus ein funktionelles Geschäftsmodell machen und dafür braucht es Investoren.
00:45:22: Allein für diesen ganzen Deeper Weg zum Beispiel mit Studien, auch die sind ja auch für die Selektivverträge mit den ganzen Zertifikaten das insgesamt da kommen wir schon auf über eine halbe Million und das ist natürlich dann irgendwann Summen, die man nicht mehr selber finanzieren kann sondern wo man Unterstützung braucht, wo wir auch nicht nur Kapital Unterstützung brauchen, sondern auch Smart Money so genanntes um auch besser im Gesundheitssystem verankert zu sein in Zukunft Weil wir wollen wirklich Teil dieser Lösung sein, von der Herausforderung die da auf uns zukommt.
00:45:52: Und deswegen an alle Investoren, die vielleicht schon im Gesundheitsbereich tätig sind oder waren und sich dafür interessieren.
00:46:01: Ich glaube sie haben mit uns die Möglichkeit wirklich zwei hoch motivierte auch erfahrende Founder zu haben, die ja mit voller Überzeugung einer Mission arbeiten was auch ein nachhaltiges Geschäftsmodell hervorbringt.
00:46:16: Was wünsche ich euch wirklich?
00:46:18: Sehr hungrig sind Herzen.
00:46:20: Ich finde toll, dass ihr ja den Award gewonnen habt und ich kann jeden nur ermutigen mit euch ins Gespräch zu gehen.
00:46:26: Ich werde Ihnen schon noch natürlich dein Link in Profil verlinken aber natürlich auch Luma AI wo man sich sozusagen jetzt starten kann und an den Avatar austesten kann weil der Käufer oder die Käuferin wird wahrscheinlich die Angehörige sein, Ich bin sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse und die Erfahrung ihr macht.
00:46:50: Und ich hoffe, du wirst spätestens in einem Jahr wieder kommen und du wusst dann einen ganz anderen Punkt stehen als jetzt!
00:46:57: Ich wünsche dir auf alle Fälle und euch beiden alles Gute für den Launch jetzt und bis bald ne?
00:47:07: Danke für die Einladung und danke an alle Zuhörer und Zuschauer für die Aufmerksamkeit.
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